Billig-Anbieter mischt Mobilfunkmarkt auf

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Warum umständlich und teuer, wenn’s auch einfach und billiger geht.

Der INQ hält ja aus Traditionsgründen irgendwie eher kritische Distanz zu den Marketingversprechen der Herstellerfraktion. Trotzdem, oder genau deswegen, kann man ja auch mal sagen, wenn einer was anbietet, das nicht sofort eine Sonderration Häme verdient. Die Herren Ingenieure von der Stiftung Warentest haben jedenfalls aktuell erneut die Ansicht geäussert, der Lebensmittel-Discounter-freundliche Mobilfunk-Anbieter Blau wäre so was wie der günstigste Anbieter in dieser Branche, vor allem für Leute, die nicht ständig telefonieren müssen. Anerkennenswert ist imho auch die extreme Tarif-Vereinfachung: Alles kostet 9,9 Cent. Ne Minute quasseln, egal wohin, oder ne SMS schicken (“Keine Grundgebühr, keine Mindestumsatz, keine Vertragsbindung”). Mit so einem Preismodell wird auf jeden Fall ein spürbarer Druck auf die Fussnoten-Vertragsheimer in Magenta und anderen Farben erzeugt, der am Ende dem Verbraucher zugute kommt. Cheers! [fe]

Blau