Yahoo einigt sich mit chinesischen Dissidenten

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Der US-Portalbetreiber führte eine außergerichtliche Einigung herbei.

Yahoo half bekanntlich dem chinesischen Staat dabei, Studenten und Journalisten dingfest zu machen, die via Yahoo aktiv publiziert und kommuniziert hatten. Die Chinesen wurden daraufhin verhaftet und wohl auch misshandelt. Der Fall wirbelte viel politischen Staub auf und führte dazu, dass sich Yahoo-Manager vor einem Untersuchungsauschuss in Washington verantworten mussten.

Gegenüber den Opfern seiner Handlungsweise zieht sich das Internetunternehmen nun durch eine außergerichtliche Einigung aus der Affäre. Welche Summen und Zugeständnisse dabei im Spiel sind, wurde nicht bekannt. Es hieß nur, dass die betroffenen Familien finanziell, juristisch und humanitär unterstützt werden sollen. (rm)

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