Interaktive durchschreitbare Projektionswand

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Statt Marketingnebel produziert die finnische Firma FogScreen echten Nebel: Feinstes Wasser dient als als Projektionswand für Bilder aus dem Beamer.

FogScreen nutzt zerstäubtes Wasser als durchschreitbare Projektionsleinwand. Zusammen mit dem Unternehmen PlayMotion hat man das System nun zu einem interaktiven 3D-Projekt gemacht.

Für PR-Arbeit muss es immer das “erste” oder “beste” System sein. Ausnahmsweise ist es diesmal wirklich so: Die schon 2002 von FogScreen aus Helsinki entwickelte Technik ist nun in neuen Varianten zu kaufen oder zu mieten. Und die gestern angekündigte Kooperation mit Playmotion macht die Nebel-Leinwand tatsächlich zum “ersten” interaktiven ?Walk-Through-Projektionssystem.

 

Mit gestengesteuerten Anwendungen wurde PlayMotion in den USA bekannt, und seine Techniken passen zum Nebelprojektor wie die Faust aufs Auge: So soll man Spiele auf der Wasserdampf-Leinwand spielen, virtuelle Objekte manipulieren, die vor dem Betrachter in der Luft (bzw. Projektionsfläche) schweben oder aktive Videokonferenzen durchführen, in denen man etwa gemeinsam CAD-Grafiken – im Sinne des Wortes – “von Hand” bearbeitet.

Die Kombination aus Interaktivität (Gestenerkennungssystem von PlayMotion) und Projektionsgerät ist ab sofort erhältlich, doch offenbar nicht ganz billig – denn sonst hätten die beiden Partner Preise auf ihren Webseiten angegeben.

Mehr Informationen zur Nebelwand werden auch in deutscher Sprache angeboten – auf einem Videoclip in der Webseite wird hier gezeigt, was möglich ist. Was man für gute interaktive Erlebnisse und schöne Projektionen braucht, berichtet der Anbieter hier. (mk)

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