Zweitschnellster Supercomputer steht in Deutschland

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In der aktuellen Top500-Liste der Supercomputer schafft es der neue IBM-Rechner aus dem Forschungszentrum Jülich auf den zweiten Rang.

Schnellster Rechner der Welt bleibt IBMs BlueGene/L am Lawrence Livermore National Laboratory in Livermore, Kalifornien. Der Supercomputer der bereits seit November 2004 die Top500-Liste der leistungsfähgsten Systeme anführt, wurde noch einmal erweitert und schafft nun 478,2 Teraflop pro Sekunde. In der Liste vor einem halben Jahr lag der Supercomputer noch bei 280,6 Teraflop.

Auf den Rängen hinter BlueGene/L hat sich zudem einiges getan. Rang zwei eroberte BlueGene/P von Forschungszentrum Jülich mit 167,3 Teraflop vor einem ebenfalls neuen SGI-System mit 126,9 Teraflop am New Mexico Computing Applications Center (NMCAC) in Rio Rancho, New Mexico. Auf den Plätzen vier und fünf landen zudem Supercomputer aus Indien und Schweden, womit beide Länder erstmals in den Top Ten vertreten sind.

Mit 232 Systemen stellt IBM wieder die meisten Supercomputer der Top500-List. HP, das zuletzt die Führung übernehmen konnte, landet mit 166 Systemen wieder auf Rang zwei. 354 der Supercomputer setzen auf Intel-Prozessoren – so viel wie nie zuvor. Und die Gesamtleistung aller Rechner in den Top500 beträgt 6,97 Petaflop, das sind 1 000 000 000 000 000 Floating-Point-Rechenoprationen pro Sekunde. (dd)

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