Oracle will den VM-Markt aufrollen

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Mit Virtualisierungssoftware machen einige  Softwarehersteller gute Geschäfte. Interessant, fand Oracle, und springt nach MS-Manier in den neuen Markt: Erstmal verschenken.

Ab Morgen können sich Firmen das Produkt Oracle VM hier direkt abholen. Clever: Es ist zwar kostenlos, doch für den angehängten Service-Vertrag lässt sich Oracle jährlich je nach Hardware mit 500 bis 1000 Dollar vergüten.

Die Zielrichtung ist klar: Oracle will am Thron von Branchenführer VMWare sägen. Andere VM-Anbieter wie Microsoft, Red Hat und Citrix Systems sollen also ganz schnell überholt werden.
Oracle VM basiert auf “Xen Hypervisor” Open-Source-Code und eigne sich, sogar Applikationen, die nicht von Oracle stammen, in der virtuellen Umgebung zu fahren, bestätigt Firmenmanager Charles Phillips. Man supporte eine große Bandbreite von Linux OS bis hin zur Fusion-Middleware. (rm)

Computerworld