IT-Branche: Umsatz mit Software und Services im Ausland steigt

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Die deutsche Industrie hat im ersten Halbjahr 2007 mit Software und ITK-Dienstleistungen im Ausland 5,9 Milliarden Euro erwirtschaftet.

Der Umsatz stieg um 3 Prozent im Vergleich zu den ersten sechs Monaten 2006 und verdoppelte sich sogar gegenüber dem Jahr 2000. Das meldet der Branchenverband Bitkom. Rechnet man Hardware-Exporte hinzu, kommt die deutsche ITK-Branche im Ausland auf ein Umsatzvolumen von 27,5 Milliarden Euro. Der Anteil von Software und Services stieg von 14 Prozent im Jahr 2000 auf 21 Prozent. Zu den Services zählen beispielsweise die Einführung und der Betrieb von IT-Systemen, Telefon- und Satellitendienste und die Datenfernübertragung. Die wichtigsten Abnehmerländer sind die USA, Großbritannien und Frankreich.

Gleichzeitig haben auch die Importe von Software und ITK-Diensten zugelegt, um 5,3 Prozent auf 6,3 Milliarden Euro im ersten Halbjahr 2007. Im Vorjahreszeitraum waren es noch 5,3 Milliarden Euro.

Software und ITK-Dienste beziehen deutsche Firmen zumeist aus den USA (fast 20 Prozent). Das stärkste Wachstum kann allerdings Indien verzeichnen – wenn auch auf niedrigem Niveau. In den ersten sechs Monaten dieses Jahres wurden in Indien Programme und Dienste für etwa 150 Millionen Euro eingekauft, fast 50 Prozent mehr als 2006. (dd)

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