Ubisoft: Kein großer Unterschied zwischen PS3 und Xbox 360

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Die beiden Konsolen sind ganz dicht beeinander hinsichtlich dessen, was mit ihnen aus Sicht der Spieleentwickler möglich ist. Meint Yves Guillemot, Präsident und CEO von Ubisoft.

Die PS3 verfüge über ein paar Elemente, die besser wären, die Xbox 360 habe andere Vorteile. Doch sie seien sich „sehr ähnlich in dem, was wir mit ihnen tun können“. Er erwarte außerdem „ein großartiges Jahr für die Playstation 3“ angesichts der Preissenkung, die sich positiv auf die Umsätze auswirken werde.

Guillemot erklärte, es sei nach Ubisofts Erfahrung nicht schwieriger, ein Spiel von der Xbox-360-Plattform auf die PS3 zu übertragen als umgekehrt: „Wir sind jetzt dabei, für die PS3 und 360 gleichzeitig zu entwickeln, und es kostet uns kaum mehr als 10 Prozent zusätzlich, um für die andere Maschine zu entwickeln. Zuvor hat es uns mehr gekostet, etwa 20 Prozent, nur weil es schwierig war, die Hardware der PS3 zu erfassen. Aber jetzt sind unsere Engines fertig, und wir können mühelos für beide Maschinen entwickeln.“

Ubisofts Finanzchef Alain Martinez führte noch einen eklatanten Unterschied zwischen Nintendos DS und den Next-Gen-Plattformen aus. Seine Firma könne mit Spielen für PS3 / Xbox 360 nur etwa 11 Euro mehr erzielen als mit einem DS-Titel – obwohl ihre Produktion 15 – 17 Millionen Euro verschlinge im Vergleich zu mäßigen 500.000 Euro für ein DS-Spiel. Es reiche daher, 100.000 Exemplare eines Spiels für die DS zu verkaufen, bei einer Konsole der neuesten Generation hingegen müssten es etwa 1,3 Millionen Exemplare sein.

In-Game-Werbung soll in Zukunft bis zu 15 Prozent der Entwicklungskosten abdecken. Guillemot wollte aber nicht sagen, ob das den Verkaufspreis der Spiele beeinflusse.

(bk)

GamesIndustry