Telekom: Wachstum dank Auslandsgeschäft

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Der Telekommunikationsriese konnte das Inlandsgeschäft zwar stabilisieren, Problemkinder bleiben aber Festnetz und die Geschäftskundensparte.

Die Deutsche Telekom hat ihre Finanzdaten für das dritte Quartal 2007 vorgelegt. Demnach konnte man den Gesamtumsatz leicht steigern, von 15,48 auf 15,69 Milliarden Euro – das aber nur wegen des erfolgreichen Auslandsgeschäfts, das mittlerweile mehr als 50 Prozent des Konzernumsatzes ausmacht. Während man im Ausland um 14 Prozent auf 8,08 Milliarden Euro zulegte, ging der Inlandsumsatz um 9,3 Prozent auf 7,6 Milliarden Euro zurück. Das bereinigte EBITDA lag dank Kosteneinsparungen mit 5,14 Milliarden Euro leicht über dem Vorjahresquartal.

Im Ausland profitiert man vor allem von der wachsenden Kundenzahl, insbesondere in den USA. Von den 4,2 Millionen neuen Mobilfunkkunden (88 Prozent Vertragskunden) gewann T-Mobile USA allein 2,7 Millionen (73 Prozent Vertragskunden).

Im Festnetz- und Breitbandbereich ging der Umsatz um 8,8 Prozent auf 5,6 Milliarden Euro zurück, bei der Geschäftskundensparte T-Systems um 8,1 Prozent auf 2,9 Milliarden Euro. Zwar musste T-Systems auch beim EBITDA einen Rückgang verzeichnen, der fiel allerdings weniger dramatisch aus als in den Vormonaten – die Kostensparprogramme seien erfolgreich angelaufen, freut man sich.

Erfolreich ist die Telekom im Bereich Breitband-Internet, hier konnte man die Zahl der Kunden um fast 30 Prozent steigern. Weniger gut sieht es dagegen im Analog- und ISDN-Bereich aus, wo man 497 000 Kunden verlor. In den beiden ersten Quartalen 2007 war der Rückgang allerdings mit 588 000 beziehungsweise 516 000 Anschlüssen noch stärker ausgefallen. (dd)

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