Apple-Nutzer, die nac h OS X ihre beliebte Word-Alternative Nisus nicht mehr verwenden konnten, bekommen nun den “Nisus Writer Pro” wieder. Ist er jetzt noch eine Alternative?
Nisus: Übersichtliches Profitexten
Nisus Writer Pro
Wer nicht musste, benutzte auf Mac OS 9 lieber nicht Microsoft Word. Profis griffen eher zu Nisus Writer. Der Spezialist für umfangreiche Dateien bot viele Optionen, von denen Word teilweise bis heute träumt. Dann kam OS X und Nisus verschwand – vorübergehend. Zwei Jahre später tauchte Nisus Writer Express auf – ein Schreibprogramm unter vielen. Seit kurzem nun gibt es Nisus Writer Pro. Ist es endlich wieder das Profiprogramm?
Es ist. Und ist es nicht. Es folgt in der Grundauffassung dem alten Nisus Writer. Die Ausführung ist aber anders gewichtet und folgt im Design dem neuen Apple Look&Feel. Das sorgt für ein aufgeräumtes Erscheinungsbild und erleichtert die Bedienung. Vieles lässt sich intuitiv verwirklichen, das Handbuch ist für die meisten Handgriffe gar nicht nötig.
Der übersichtliche Arbeitsplatz des neuen Nisus Writer Pro (Klicken zum Vergrößern)
Der alte Katalog, ein Verzeichnisdienst ähnlich dem heutigen Finder, heißt Dokumentenmanager und hilft, die Entwicklung von Texten zu dokumentieren. An Profischreibern, die mitunter auf Zeichen genau schreiben müssen, ist auch das Statistikfenster orientiert, das die aktuellen Zeichen, Wörter und Absätze zeigt. Das gab es bisher nur bei Mellel.
Wissenschaftlich Arbeitende unterstützt Nisus Writer Pro unter anderem mit Fuß- und Endnoten-Funktionen. Diese lassen sich im Stil vom Fließtext abheben. Fußnoten können dabei auch über die ursprüngliche Seite in die folgende Seite überlaufen. Das kommt dem professionellen Erscheinungsbild der Arbeit entgegen und entspricht beispielsweise der Handhabung in wissenschaftlichen Büchern.









