Aktuelle Phishing-Opfer: Salesforce und seine Kunden

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Ein Salesforce-Angestellter wurde selbst Opfer von Phishern – die die Datenbank des CRM-Spezialisten leerfischten und dann dessen darin enthaltene Kunden ebenfalls mit Phishing-Attacken überzogen.

Das Hosted-CRM-Unternehmen Salesforce gab zu, dass man ein Opfer von Phishern geworden sei – genauer gesagt habe sich ein eigener Angestellter zur Weitergabe von Passwörtern an gefälschte Websites verleiten lassen.

Die Adressen, die nun in die Hände der kriminellen Datensauger fielen, erhielten nun ihrerseits wieder eine Menge gefälschter Mails – zum Beispiel angebliche Salesforce-Rechnungen.

Parker Harris, Technikchef bei dem Unternehmen, entschuldigte sich auf den Login-Seiten der Salesforce-Website und erklärte seinen Kunden, dass zu den nach außen gedrungenen Daten Vor- und Nachnamen, Firmennamen, Mail-Adressen, Telefonnummern und “administrative Daten von alesforce.com” gehörten.

Eine kleine Anzahl von Kunden habe bereits die gefälschten Rechnungen erhalten, “Unglücklicherweise haben einige unserer Kunden ihre Passworter preisgegeben”, heißt es auf den Salesforce-Seiten. (mk)

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