Computer-Markt wächst dank Notebook-Boom kräftig

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In Westeuropa wurden im dritten Quartal 2007 13,8 Millionen Rechner verkauft, 17,7 Prozent mehr als im Vorjahresquartal.

Den Marktforschern von Gartner zufolge wurden damit die Erwartungen übertroffen. Vor allem der Consumer-Bereich entwickelte sich dank neuer Marketing-Kampagnen und aggressiver Preispolitik besser als gedacht.

Allein in Deutschland wurden im vergangenen Quartal 2,7 Millionen Geräte abgesetzt und damit 23 Prozent mehr als noch im dritten Quartal 2006. Das Wachstum lag damit deutlich über dem in Großbritannien (13,6 Prozent) und Frankreich (18,4 Prozent). Im Consumer-Bereich wurden 26 Prozent mehr Rechner verkauft, im Business-Bereich 21 Prozent.

Marktführer bleibt hierzulande Fujitsu-Siemens, obwohl man speziell im Einzelhandelsgeschäft schlecht abschnitt. Die Konkurrenten Hewlett Packard und Acer waren dort deutlich besser aufgestellt und verzeichneten ein Gesamtwachstum von 86 beziehungsweise 63 Prozent.

Dabei profitierten HP und Acer wie der Gesamtmarkt vor allem vom großen Interesse an Notebooks. Hier stieg der Absatz um 40 Prozent, während herkömmliche PCs nur um 5 Prozent im Jahresvergleich zulegten. Mittlerweile sind 58 Prozent aller verkauften Computer Notebooks. (dd)

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