Apple Leopard: Experte hält das OS für einen Rückschritt

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Das neue Betriebssystem des Apfelkonzerns soll das problemreichste seit dem Wechsel auf Mac OS X sein, behauptet ein Brancheninsider.

Nur der Wechsel auf die BSD-Unix-Plattform war im Umstieg komplizierter als Apple OS 10.5 Leopard, behauptet ein Brancheninsider der eWeek. Als im Jahre 2000/2001 die Mac-User von dem älteren Betriebssystem auf das BSD-Unix basierende Mac OS X wechselten, waren die Umstellungsschwierigkeiten nachvollziehbar. Doch die Schwierigkeiten im Wechsel auf Leopard erschließen sich für ihn nicht so recht. OS 10.5 ist vergleichbar mit dem Wechsel von Windows XP SP1 auf SP2. Größere Umstellungsprobleme sollte es dabei theoretisch nicht geben, behauptet die eWeek in einer Kritik.

Leopard enthält zahlreiche Kinderkrankheiten, wie eine löchrige Firewall (wir berichteten) und ein fehlerhaftes Dateisystem, das beim Verschieben gerne Daten löscht (wir berichteten). Viel mehr ins Auge fällt jedoch der fehlende Support für einige wichtige Programme wie Skype oder zahlreiche Adobe-Software, wodurch professionelle Mac-User bei ihrer Tätigkeit behindert werden. “Leopard sollte eigentlich kein großer Schritt nach vorne sein. Stattdessen sollten es viele kleine Schritte vorwärts für den Mac sein”, schreibt die eWeek, “Tja, das war die Idee. Es stellt sich heraus, dass es ein großer Rückschritt war”. (mr)

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