Perfect Image 11 Special Edition
Rundumschutz mit Systemwartung

Data & StorageStorage

Perfect Image 11 ist auf den ersten Blick zwar nur eines unter vielen Imaging-Programmen, punktet allerdings mit interessanten Features. Der Testkandidat sichert beispielsweise nicht nur komplette Laufwerke, sondern erstellt auch kontinuierlich Backups von Dateien oder Verzeichnissen.

Backup und Imaging auf Knopfruck

Perfect Image 11 Special Edition

Der Testkandidat präsentiert sich mit einem übersichtlich gegliederten Programmfenster. Darin befindet sich linkerhand eine Taskleiste, die häufig benötigte Funktionen wie »Festplatte-Image erstellen« und »Partition klonen« bereitstellt und jeweils assistentengesteuert startet. Das Hauptfenster ist in mehrere Seitenreiter unterteilt, welche unter anderem einen Laufwerks-Browser enthalten, der über die Festplatten-Partitionierung informiert. Über den Reiter Images hat man direkten Zugriff auf die gesicherten Dateien eines Backups und darüber einzelne Files oder Verzeichnisse extrahieren. Für zeitgesteuerte Backups steht die Kalenderfunktion bereit, die aber nur bei aktivem Taskplaner-Dienst funktioniert.

(Bild: Zielsicher: Über einen Assistenten lassen sich mit Perfect Image 11 ganze Festplatten, Partitionen und Bootsektoren sichern. [auf Bild klicken für Vergrößerung])

Mit Autosave, das zum Bestandteil von Perfect Image 11 gehört und sich im Autostart-Ordner einträgt, fertigt der Testkandidat kontinuierlich Backups von Dateien und Ordnern an. Das Tool arbeitet mit niedriger Prioritätsstufe und verrichtet seine Dienste daher fast unbemerkt vom Anwender.

Perfect Image 11 auch fertigt bitgenaue Kopien von Partitionen an, beherrscht inkrementelle Backups und sichert wahlweise den Master Boot Record. Die Backups landen wahlweise auf CD, DVD oder lokalen Laufwerke oder alternativ auf USB-Wechseldatenträgern beziehungsweise Netzwerk-Speichern. Um das Image möglichst klein zu halten, klammert das Tool optional die Auslagerungsdatei und das für den Ruhezustand benötigte File aus.


Imaging unter Windows und auch Linux

Perfect Image 11 Special Edition

Perfect Image 11 unterstützt die Windows-Filesysteme FAT16, FAT32 und NTFS, kommt aber auch mit Linux-Partitionen vom Typ Ext2, Ext3 und ReiserFS zurecht. Um letztere zu sichern, kann der Anwender mit dem Programm eine Boot-CD erstellen oder das System gleich von der bootfähigen Programm-CD starten.

(Bild: Umfangreich – Anwender können genau festlegen, auf welche Weise der Testkandidat Backups anfertigen soll. [Klick aufs Bild zeigt den ganzen Screenshot])

Gänzlich überflüssig wird die Boot-CD allerdings mit einem versteckten Laufwerk. Will man dieses einrichten, verkleinert das Tool eine beliebige Partition und verwendet den freien Speicherplatz, um Backups darauf abzulegen. Die Größe des Laufwerks lässt sich auch nachträglich noch ändern, ebenso kann der Anwender es mit dem Tool auch jederzeit wieder löschen. Auf Wunsch schreibt sich Perfect Image mit dem entsprechenden Hinweistext in den Bootsektor der Festplatte. Drückt man dann die F1-Taste beim Systemstart, lädt Perfect Image seine Wiederherstellungskonsole direkt vom verstecken Laufwerk.


Fazit

Perfect Image 11 Special Edition

Perfect Image 11 bietet Rundumschutz für Dateien, Ordner und ganze Partitionen oder Festplatten. Insbesondere Backup-Muffel werden sich über die praktische Autosave-Funktion freuen, die Daten regelmäßig und automatisch sichert. Die einfache Bedienung des Testkandidaten sorgt dafür, dass sich auch Einsteiger schnell zurechtfinden. Dazu trägt auch das sehr ausführliche Handbuch bei. Die getestete Special Version von Perfect Image 11 umfasst auch die Systemwartungssoftware Fix-It Utilities 7.

Produktname: Perfect Image 11 Special Edition
Hersteller: Avanquest
Internet: www.avanquest.de
Preis: 50 Euro

Note: gut
Leistung (40%): sehr gut
Ausstattung (30%): gut
Bedienung (30%): gut

Das ist neu:
– Taskplaner für regelmäßige Sicherungen
– Kontinuierliche Backups mit Autosave
– Unterstützt Windows Vista

Systemvoraussetzungen:
Betriebssysteme: Windows 2000, XP, Vista
Prozessor: ab Pentium 2/300 MHz
Arbeitsspeicher: ab 128 MByte