iPhone-Trubel: Nichts für Türken in Deutschland

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Apple hat bei seinem geplanten iPhone-Deutschland-Release eine wichtige Volksgruppe außer Acht gelassen: Kaum ein Türke würde das iPhone kaufen, so eine Studie.

Um Mitternacht zum 9. November ist es endlich soweit: Das iPhone kommt hierzulande erstmals offiziell auf den Markt. Apple-Jünger und andere technikbegeisterte User werden sich nicht davon abhalten lassen bereits Tage vorher vor dem T-Mobile-Shop zu campieren um sich eines der ersten Exemplare zu sichern. Doch nicht alle sind so eingestellt. Eine Umfrage des Münchner Ethno-Marketing Analysten Media&Things kam zu einem erstaunlichen Ergebnis: 83,36 Prozent aller Türken kennen das iPhone nicht und nur ein Viertel derjenigen die es kennen würden es auch kaufen.

4,32 Prozent der 2097 befragten Türken würden iPhone unbedingt kaufen. Weitere 20 Prozent geben eine Kaufwahrscheinlichkeit, aber keine feste Zusage, von sich. 73 Prozent, derjenigen die das iPhone kennen, sind strickt gegen einen Kauf des Apple Handys. “Die Türken haben ein unterschiedliches Mediennutzungsverhalten, so dass eine reine sprachliche Adaption der [Werbe]Kampagne wenig Aussicht auf Erfolg haben dürfte”, begründet Hakan Günay, Geschäftsführer von Media&Things das ungewöhnliche Nutzerverhalten.

Die Türken in Deutschland sind eine kaufstarke Minderheit mit einem Umsatz von rund 140 Millionen Euro allein in dem Zeitraum zwischen Oktober und Dezember. (mr)

Bild: Apple

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