Ein neues Produkt aus dem Hause Check Point soll den User schützen, indem es “bösen” Sites ein Pseudo-Angriffsziel vorspiegelt.
Der “virtuelle” Browser
Zonealarm ForceField
Wer sich heutzutage ins Internet begibt, kommt zwar nicht darin um, läuft aber doch häufig Gefahr, Schadprogramme auf seinen Rechner zu laden oder unfreiwillig via Phishing sensible Daten an Empfänger weiterzugeben, für die diese nicht bestimmt waren. Im Internetcafé droht Datenspionage via Keylogger – auch Virenprogramme und Firewalls können da keinen vollständigen Schutz bieten.
Die Software ZoneAlarm ForceField agiert nach einem einfachen Prinzip: Sie spiegelt den Angreifern ein virtuelles System vor, das zwischen dem eigentlichen Betriebssystem und dem Browser liegt. Beim Browserstart wird eine zweite Registry angelegt und ein verschlüsseltes virtuelles Filesystem, die nach Beenden der Browsing-Session wieder gelöscht werden. Eventuelle Änderungen durch Schadprogramme greifen nur diese Kopien an und nicht das tatsächliche Produktivsystem. Auf der ForceField-Website wird das sehr schön per Flash-Animation mit dem Beispiel eines Pappkameraden verdeutlicht.
(Bild: In einer Animation zeigt Hersteller Zonelabs, wie der “virtuelle” Browser – der Pappkamerad eben – alles abbekommen kann, während der echte verschont bleibt. Der Schutzschild-Browser täuscht Keyloggern sogar falsche Eingaben vor)









