BSI-Präsident bemängelt IT-Sicherheit in öffentlicher Verwaltung

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Eine Attacke wie im Mai in Estland ist nach Meinung von Udo Helmbrecht auch hierzulande möglich. Er fordert ein Kontrollrecht für seine Behörde.

Udo Helmbrecht, Präsident des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) bemängelt in einem Gespräch mit der Wirtschaftswoche das mangelnde IT-Sicherheitsbewußtsein in der öffentlichen Verwaltung. “Ich wünschte, wir bekämen die Befugnis dort die IT-Sicherheit zu überprüfen?, sagte er dem Magazin. Der massive Hacker-Angriff im Mai, als in Estland die IT von Unternehmen und Verwaltungen lahm gelegt wurde, habe gezeigt, ?dass eine solche Attacke möglich ist und auch in Deutschland nicht ausgeschlossen werden kann?.

Allerdings würden auch viele Firmen das Risiko von Cyberangriffen unterschätzen. Sinnvoll wäre es daher nach Meinung von Helmbrecht, ein IT-Sicherheitsgesetz zu schaffen, das “beispielsweise klärt, wer dafür haftet, wenn ein Trojaner von einem privaten Rechner aus einen anderen Computer angreift?. (dd)

((Bild: BSI))

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