Seagate: Potenziell teurer Rechenfehler

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Festplatten-Hersteller Seagate hat in den USA einen Gerichtsprozess, den zwei Käufer gegen ihn angestrengt haben, mit einem Vergleich beendet. Im Kern des Streits ging es darum, wie man ein Gigabyte definiert.

Seagate hat es sich dabei einfach gemacht und 1GB glatt mit einer Milliarde Bytes gleichgesetzt. Die Kläger dagegen rechneten genauer nach und kamen auf 1.07.741.824 Bytes – mithin eine Differenz von rund sieben Prozent. Die wollten sie von Seagate ersetzt bekommen.

Dass diese Forderung nicht ganz unberechtigt ist, hat Seagate dann offenbar recht schnell eingesehen und angeboten, sowohl Geld zurückzuzahlen als auch Abbitte in Form von Naturalien (sprich Software) zu leisten. Profitieren können von dem Vergleich derzeit allerdings nur Käufer in den USA. [gk]

Computerworld