Verwaltung von Mobilgeräten in Unternehmen
Mobiler Flohzirkus

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Microsofts neuer System Centre Mobile Device Manager 2008 dürfte IT-Manager einiger Sorgen entledigen. Die Kollegen der IT Week haben einen Kommentar dazu abgefasst – und IT im Unternehmen ergänzt um deutsche Alternativen.

Unbequeme Wahrheiten

Verwaltung von Mobilgeräten in Unternehmen

Es ist eine unbequeme Wahrheit im Bereich der Mobilifunkbranche, dass die verwendeten Geräte eigentlich dem Netzbetreiber “gehören”. Weil viele Unternehmen nicht sichergehen können, ihre eigenen Sicherheitsstrategien und Nutzungsrichtlinien für Mobilgeräte anzuwenden, sind viele noch nicht mit Smartphones und WLAN-Handhelds ausgestattet – obwohl dies doch die Infrastruktur so mancher Firma wunderbar ergänzen würde.

Zwar gibt es schon diverse Lösungen von Drittherstellern wie etwa Corisecio aus Darmstadt, doch die sind vor allem für sehr große Unternehmen geeignet und nicht unbedingt für kleinere Firmen erschwinglich.

Will man nun den Behauptungen von Microsoft Glauben schenken, so kann man sich mit dem zukünftigen System Centre Mobile Device Manager dieser Sorgen bis zu einem gewissen Grad entledigen.


Mobile-Computing- Integration ist Tumpf

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Die Unternehmen müssten mit dem System Center Mobile Device Manager 2008 in der Lage sein, die Datenverschlüsselung zu verbessern, die Features der Hardware festzulegen, die zum Einsatz kommen sollen – und Anwendungen können “over-the-air” eingespielt werden. Der Administrator müsste das Gerät des Nutzers noch nicht einmal sehen, um es für ihn vorzubereiten.

Die Integration mit Active Directory könnte ebenfalls ein wesentliches Charakteristikum sein, denn es verspricht, dass die Mobilgeräte von derselben Konsole aus verwaltet werden können wie die PCs der Firma.

Ein Wermutstropfen ist allerdings, dass all das nur für Geräte des Typs Windows Mobile funktioniert. Das ist leide bisher bei Angeboten von Drittherstellen ebenso – nur, dass diese noch die Windows-Mobile-Geräte irgendwo einstecken müssen, um sie zu synchronisieren. Viele Unternehmen haben aber eine Mixtur aus Symbian, BlackBerry und Windows Mobile; die Administratoren werden nach Wegen suchen, all das mit den gleichen Tools zu verwalten. (Redaktion IT Week/mk)

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