P2P-Blockade: Comcast droht Mitarbeitern mit Kündigung

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Der US-Kabelnetzbetreiber setzt seine Angestellten unter Druck: Wer über die Bittorrent-Blockade spricht, fliegt raus.

Comcast leugnet weiter, P2P-Traffic in seinen Netzen auszubremsen, und hat seinen Mitarbeitern Anweisung erteilt, fragenden Kunden zu erklären, man würde keinerlei Anwendungen blockieren – weder Bittorrent noch andere. Ars Technica zufolge hat man im Support-Bereich sogar mit Entlassungen gedroht. “Das Management hat alle informiert, dass es zur Kündigung führt, über dieses Thema mit Kunden oder der Presse zu reden”, zitiert das Online-Magazin einen Support-Mitarbeiter.

Von einem weiteren Angestellten hat man zudem erfahren, dass Comcast die Technologie der Netzwerkspezialisten von Sandvine nutzt, um den P2P-Traffic zu behindern. Er vermutet, dass der Kabelnetzbetreiber dies tut, um Geld zu sparen und um für Content-Lieferanten und eigene Services wie Sprachdienste und zusätzliche HD-Fernsehkanäle ausreichend Bandbreite zur Verfügung zu haben. (dd)

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