Motorola-Handys: Besserung in Sicht

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Trotz 37,2 Millionen ausgelieferten Mobiltelefonen enttäuschte der US-Hersteller den Markt. Doch es gibt einen Silberstreif am Horizont.

Laut den Marktbeobachtern von Gartner Research ist Motorola locker 2 Millionen Handys unter seinen Möglichkeiten geblieben. So hätte das schwächelnde Geschäft den Umsatz um 36 Prozent geschmälert (3,2 Milliarden Euro) und zu einem Quartalsverlust von umgerechnet knapp 100 Millionen Euro geführt. Auch hätte es nur für 13 Prozent vom Weltmarkt gereicht.

Trotzdem gibt sich das Motorola-Management zuversichtlich, schon bald wieder profitabel sein zu können, denn man habe die nötigen Maßnahmen bereits in Gang gesetzt. “Das belastete auch die Zahlen im dritten Quartal”, betonte CEO Ed Zander.

Die Verkaufszahlen deuten wieder nach oben, die Marge konnte verbessert und die laufenden Kosten eingebremst werden. Dazu habe wesentlich der neue Razr 2 mit jetzt schon 900.000 verkauften Exemplaren beigetragen. (rm)

Bild: Motorola

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