Gravis erwägt Börsengang

FinanzmarktMacUnternehmenWorkspace

Der deutsche Apple-Händler befindet sich gerade im kräftigen Aufwind und überlegt, im nächsten Jahr an die Börse zu gehen.

Deutschlands erfolgreichster Verkäufer von Apple-Produkten knüpft große Hoffnungen an die geplante Kooperation mit Karstadt (wir berichteten). Falls es klappen sollte, dass Gravis in allen Karstadt-Standorten seine Filiale aufschlägt, sei mittelfristig ein zusätzlicher Umsatz von “bis zu 400 Millionen Euro zu erreichen”, rechnet Gravis-Chef Archibald Horlitz gestern in der Euro am Sonntag hoch.

Am 19. November wolle Gravis bei Karstadt in Düsseldorf die erste Filiale eröffnen. Laufe die Pilotphase erfolgreich, solle die Expansion schnell von Kaufhaus zu Kaufhaus erfolgen. Um das zu finanzieren, will der Firmenmitgründer entweder einen Finanzinvestor an Bord holen oder die Firma an die Börse bringen. Im Vorjahr hatte Gravis 105 Millionen Euro Umsatz ausgewiesen. 2007 sollen es um die 130 Millionen Euro werden. (rm)

Bild: Gravis

Anklicken um die Biografie des Autors zu lesen  Anklicken um die Biografie des Autors zu verbergen