Neue Scharmützel an der Filesharingfront

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Diesmal wieder mit strengeren Kriterien: Beweislage reicht nicht für Klage gegen einen US-Bürger.

Richter David G. Larimer aus Rochester, im US-Bundesstaat New York verschob ein weiteres Mal die Frontlinie im Kampf für und gegen Filesharing. Er bemängelte, dass das übliche Indizienpaket aus Kazaa-Username, IP-Adresse, Screenshot des Tauschordners, nicht ausreiche, um einen Bruch des Urheberrechts festzustellen. Die strittige Frage ist wieder einmal die, ob das blosse “Zur Verfügung stellen” eines copyright-geschützten Songs (oder einer anderen Datei) via P2P-Folder bereits einen Rechtsbruch bedeutet. Und auch wenn diesseits des “grossen Teichs” ähnliche Prozesse geführt werden, bleiben die USA doch der juristische Hauptkriegsschauplatz der Musikindustrie gegen ihre eigene Zukunft. Wir werden weiter berichten… [fe]

Slashdot