Sex sells – auch bei Facebook

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Ob Microsoft nun zu viel oder zu wenig für seinen Facebook-Anteil gezahlt hat, ist eine Frage, die man in akademischer Breite erörtern kann – wie man mit der virtuellen Plattform durchaus reale Geschäfte machen kann, zeigen die Betreiber der Facebook-Appplikation Naughty Gifts.

Mit Naughty Gifts kann man an andere Facebook-Nutzer Symbole von Devotionalien verschicken, die sich als durchaus hilfreich bei der Ideenfindung zur Durchführung des Geschlechtsverkehrs erweisen können – von der harmlosen Sprüh-Schlagsahne-Dose über Handschellen bis hin zu Peitschen ist alles drin im Angebot des virtuellen Sex-Shops.

Der wird nach Angeben der Betreiber auch oft und gerne genutzt – seit die Applikation im August an den Start ging, haben 2,6 Millionen Facebook-Nutzer 33 Millionen Naughty-Gifts-Gegenstände versendet, die der Empfänger schamhaft in der digitalen Schreibtischschublade verschwinden lassen oder lustvoll in seinem Profil präsentieren kann.

Und da das Ganze schnell fade wird, wenn es nur online stattfindet, bieten die Naughty-Gifts-Betreiber Natasha Chatilo und Adam Gries ihre Utensilien jetzt nicht nur real an, sondern veranstalten zeitlich passend zu Halloween auch Echt-Parties, bei denen den Teilnehmern wohl keine zu enge Grenzen gesetzt werden – offiziell ist es zwar von den Partygängern selbst abhängig, was genau passiert, aber dass der Zugang erst ab 21 Jahren gewährt wird, lässt doch einiges erwarten [dj]

Wired