Microsoft-Betrug: Ehepaar zu fünf Jahren Haft verurteilt

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Ein amerikanisches Ehepaar wurde von einem Gericht in Oakland zu fünf Jahren Haft verurteilt, weil sie unerlaubt vergünstigte Microsoft-Produkte verkauft haben.

Ganze fünf Jahre müssen nun der 60Jährige Mirza Ali und seine 52Jährige Frau Sameena Ali hinter Schwedischen Gardinen verbringen. Grund für das Urteil des amerikanischen Gerichts ist ein Verstoß gegen Microsofts Copyright. Das Ehepaar hat unerlaubt Versionen von Microsoft-Produkten gekauft, die ausschließlich für den Weiterverkauf an Bildungseinrichtungen bestimmt waren. Die Alis haben die Software jedoch auch an Nicht-Akademische Kunden verkauft, schreibt der SMH.

US-Richterin Claudia Wilken vom Bezirksgericht Oakland, USA, verurteilte das Ehepaar aus den eben genannten Gründen zu jeweils fünf Jahren Haft und einer Geldstraffe von 20 Millionen US-Dollar. Damit soll der für Microsoft entstandene Schaden beglichen werden.

Das Ehepaar soll zusammen mit ihrer Komplizin Keith Griffens im Zeitraum zwischen 1997 und 2001 Microsoft-Produkte im Wert von 29 Millionen US-Dollar gekauft und weiterveräußert zu haben. (mr)

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