IT-Security: Hacker scheitern öfter

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Die Angriffswelle auf deutsche Unternehmensnetze steige zwar weiter, die Erfolgsquote der Hacker sinke aber, behauptet eine neue Studie.

Über 25 Prozent aller Firmen erlebten in den vergangenen zwölf Monaten eine Netzwerk-Attacke (plus 8 Prozent ggb. 2006). Gleichzeitig waren allerdings nur fünf Prozent der Spionageversuche tatsächlich von Erfolg gekrönt, behauptet das IT-Beratungsunternehmen Steria Mummert Consulting in seiner aktuellen Studie “IT-Security 2007”. Trotz der erfolgreicheren Gegenmaßnahmen käme es immer wieder zu finanziellen Schäden. Daher sei trotz Besserung der Lage noch längst keine Entwarnung zu geben.
In der Studie gaben 60 Prozent der Befragten gaben an, Einbußen aufgrund externer IT-Angriffe in den vergangenen zwölf Monaten unter 10.000 Euro erlitten zu haben. Bei 20 Prozent aller attackierten Unternehmen entstanden keinerlei finanzielle Schäden mehr. Peinliches Detailergebnis der Untersuchung: Die Zahl jener IT-Sicherheitsverstöße, die aus den eigenen Mitarbeiterreihen stammt, habe sich gegenüber dem Vorjahr fast verdoppelt. (rm)

Steria-Mummert-Studie

pte