Bitdefender: iPhone-Lücke erlaubt Gefährlicheres als nur “Entsperren”

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Das Security-Unternehmen bietet Antivienlösungen auch für mobile Geräte. Nun erweitert es seine Sofftare speziell um Signaturen für eine Lücke im iPhone. Entsperrte Geräte seien besonders anfällig.

Eine Schwachstelle im Safari-Browser des Apple-iPhones erlaubt über das Einspielen korrumpierter TIFF-Dateien Das Abschalten von Installationsbeshränkungen. Das war eine schöne Möglichkeit, das iPhone zu entsperren und für andere Mobilfunanbieter zu öffnen. Allerdings, so BitDefender-Spezialist Razvan Stoica auf der Systems, ergäbe das eine schöne Hintertür auch für das Einspielen von Schadcocde.

Und weil “sich die Schwachstelle auch nach Aufspielen eines Hersteller-Patches noch weiter im Browser befindet, sind Besitzer eines entsperrten iPhones einem besonderen Risiko ausgesetzt”.

Das Exploit, das in den Medien bejubelt wurde, weil es das iPhone “entsperrt”, kann also auch zum Fernsteuern des Geräts genutzt werden. So kann ein Angreifer oft mehr tun als der Besitzer selbst.

Bitdefender bietet nun eine Anti-Malware-Signatur, die manipulierte Daten sowohl bei entsperrten als auch “normalen” iPhones erkennt und den Schadcode gar nicht erst ins System des “Internet-Telefons” lässt. (mk)

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