Yahoo: Rangverlust an Google war Eigenverschulden

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Yahoos CEO Jerry Yang hat sich erstmals zu der neuen Vorgehensweise des Suchmaschinenbetreibers geäußert: Offenheit lautet dabei der Grundgedanke.

Yahoo hat zu langsam auf den Wechsel des Nutzerverhaltens und den boomenden Online-Werbemarkt reagiert, behauptet das Unternehmen. Yahoos Chef und Mitbegründer Jerry Yang, hatte nur wenig lobende Worte für den bisherigen Kurs des Unternehmens übrig. Seit seiner Ernennung zum CEO vor vier Monaten war das die erste öffentliche Rede von Yang. Er betonte die Wichtigkeit von Offenheit im Online-Markt: “Es gibt die Möglichkeit für Yahoo als großen Publisher ein offenes Spiel zu spielen und das Ganze als Strategie zu betrachten”, begründet der CEO laut einem Bericht des SMH

Diese Aussage kommt nicht unerwartet. Erst vor kurzem legte die Führung des Suchmaschinenbetreibers in einer 100-tägigen Strategie-Überprüfung neue Richtlinien für Yahoos Zukunft fest. “Wir haben uns nicht schnell genug gerührt”, begründet Yahoos Präsidentin Susan Decker auf einer News-Konferenz. “Wir sind ein Haufen von großartigen Webseiten und das ist Alles”, fügt Yang an. Er spricht damit Yahoos Kompetenz als Publisher an. In dieser Richtung möchte sich der Suchmaschinenbetreiber in näherer Zukunft orientieren, begründet er. (mr)

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