Spam-Aufkommen aus den USA nimmt wieder zu

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Monatelang ging die Zahl der aus den USA verschickten Werbemails zurück, nun schnellte sie wieder nach oben.

In den vergangenen drei Monaten kamen Sophos zufolge 28,4 Prozent der weltweit verschickten Werbemails aus den USA. Das ist insofern erstaunlich, als dass das Spam-Aufkommen aus den USA seit Verabschiedung des Can-Spam-Acts kontinuierlich zurückging – im zweiten Quartal 2007 auf 19,6 Prozent. Erst vor kurzem wurden zwei Porno-Spam-Versender zu Haftstrafen von mehr als 5 Jahren verurteilt.

Während aus den USA wieder mehr Werbemüll in die Postfächer schwappt, ist ein Rückgang bei anderen Ländern zu verzeichnen. Aus Südkorea, der Nummer Zwei auf der Liste der größten Spam-Versender, kommen nur noch 5,2 Prozent der Mails, aus China nur noch 4,9 Prozent. Deutschland zeichnet für 3,4 Prozent der Nachrichten verantwortlich und landet damit auf dem 7. Platz.

Sophos zufolge scheint auch ein Ende des PDF-Spams in Sicht. Nachdem der im Juni aufgekommene Trend im August seinen Höhepunkt verzeichnete, fangen die Spam-Filter des Sicherheitsunternehmens derzeit kaum noch Mails mit PDF-Anhang ab. (dd)

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