Asiatische Internetzensur made in USA

Allgemein

Amerikanische Waffen und Internetfilter werden in asiatischen Diktaturen gerne eingesetzt.

Während sich manche Suchmaschinenbetreiber vor dem US-Kongress verantworten müssen, weil sie Daten chinesischer Dissidenten an Regierungsstellen weitergaben, profitieren andere Unternehmen im Windschatten der Politik von Menschenrechtsverletzungen. In Myanmar (Burma) das wegen seiner massiven Unterdrückung der eigenen Bevölkerung gerade mit UN-Resolutionen bedroht wird, werden Internetfilter aus dem Silicon Valley eingesetzt. Hergestellt von der Firma Fortinet aus Sunnyvale. Natürlich geht es der dortigen Militärjunta nicht darum, die Jugend vor dem Anblick von Pixelgewalt oder Pixelnippeln zu schützen, sondern breitflächig die Meinungs- und Pressefreiheit zu unterdrücken. Und hier die Pointe: ein solcher Filterexport ist nach geltendem Recht nicht illegal. [fe]

Christian Science Monitor