Restrukturierungen bei Lexmark nach Gewinnrückgang

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Vor allem das Privatkundengeschäft des Druckerherstellers läuft schlecht, weshalb man eine Fabrik schließen und Arbeitsplätze in Billiglohnländer verlagern will.

Mit 1,195 Milliarden Dollar lag der Umsatz von Lexmark im dritten Quartal 2007 3 Prozent unter dem Umsatz des Vorjahresquartals (PDF). Der Nettoverdienst sank im gleichen Zeitraum von 86 auf 45 Millionen Dollar. Zu schaffen macht dem Druckerhersteller vor allem der Consumer-Bereich, in dem man kräftige Umsatzeinbußen hinnehmen musste. Im Business-Bereich konnte man dagegen leicht zulegen.

Als Reaktion auf das schwache Ergebnis kündigte man einen Restrukturierungsplan an. Dieser sieht die Schließung einer Produktionsstätte für Tintenstrahldrucker in Mexiko vor und Optimierungen in den übrigen Fabriken. Zudem will man die Ausgaben und Supportkosten minimieren und sich im Consumer-Bereich auf die Länder konzentrieren, in denen man den höchsten Druckerabsatz verzeichnet. Alles in allem sollen von den Maßnahmen 1650 Arbeitsplätze betroffen sein, die Lexmark zufolge größtenteils in Länder mit niedrigeren Lohnkosten verlegt werden.

Im nächsten Jahr hofft man durch die Restrukturierung 40 Millionen Dollar zu sparen und jeweils 60 Millionen in den darauf folgenden Jahren. (dd)

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