iPhone: 1,4 Millionen verkauft, 250.000 entsperrt

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Die Apple-Geschäftsidee, das iPhone exklusiv über einen Anbieter zu vertreiben und auch noch an dessen Gesprächsgebühren mitzuverdienen, erweist sich als ausgesprochen wackelig: Nachdem es so aussieht, als sei das Modell in Frankreich auf Grund gesetzlicher Bestimmungen nicht durchsetzbar, zeigen erste offizielle Zahlen, dass auch die US-Käufer von der Zwangsbindung nicht begeistert sind.

Ganz amtlich hat Apple bei der Verkündung der Tatsache, dass inzwischen 1,4 Millionen iPhones verkauft wurden, auch verlauten lassen, dass 250.000 der Geräte von ihren Besitzern aus den Klauen der AT&T-Vertragsbindung befreit wurden. Der Großteil dieser iPhones wurde im übrigen erst nach der Preissenkung von 599 auf 399 Dollar verkauft.

Die Versuche von Apple, die entsperrten Telefone via Firmware-Update unbrauchbar zu machen, haben sich erwartungsgemäß als untauglich erwiesen, und sollte sich auch in Europa ein ähnlicher Prozentsatz von iPhone-Käufern für die eigenständige Wahl des Netzwerkbetreibers entscheiden, dürfte bei Apple ein beträchtlicher Einnahmeposten entfallen – wie viel die Telefongesellschaften nun genau abführen müssen, bleibt allerdings weiterhin Verschlusssache. [dj]

The Register