Greenpeace gibt Apple-Bashing zu

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Andere Telefonhersteller bauen genau so viele Flammhemmer ein, aber Apple-Bashing bringt mehr Publicity.

Der Aufruhr um das angeblich gesundheitsgefährdende iPhone war anscheinend eine gezielte Publicity-Kampagne der Greenpeace-Organisation. Ein Greenpeace-Mitarbeiter bekannte nämlich in einem Email-Disput mit den Redakteuren des US-amerikanischen Gizmodo-Weblogs: “Obwohl es nicht so viele Schlagzeilen bringt wie das iPhone, heisst das nicht, dass wir uns nicht auch um alle anderen Hersteller kümmern”. Tatsächlich wird Brom trotz seiner Giftigkeit als Flammhemmer in allen möglichen elektronischen Geräten eingesetzt, Apple hatte (wie andere Hersteller auch) angekündigt, den Stoff ab 2008 nicht mehr einzusetzen. Und bevor jetzt der Entrüstungssturm losbricht: solche einseitigen Darstellungen wie “das iPhone enthält giftiges Brom” gehören zum ganz normalen Handwerkszeug von Medien und Politik und werden uns jeden Tag auf’s neue aufgetischt. Unter anderem vom Inquirer, dann aber in erkennbar plakativer, ironisierender Form. Trotzdem war das etwas… ungeschickt von unseren grünen Freunden, da man allgemein von diesen höhere moralische Standards erwartet als z.B. der bayerischen Staatskanzlei. [fe]

Gizmodo