BEA-Übernahme: Oracle macht Druck

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Bei Oracle hat man angeblich keine Lust auf eine lange Übernahmeschlacht und setzt BEA eine Frist bis Sonntag.

Nachdem das Oracle-Angebot von 17 Dollar pro Anteil bei BEA nicht auf Zustimmung stieß, erhöht der Software-Riese nun den Druck und setzt dem Übernahmekandidaten eine Deadline. Sollte das Angebot nicht bis Sonntag den BEA-Aktionären zur Abstimmung vorgelegt werden, würde man es zurückziehen, berichtet CNet. In einem Brief habe man das BEA-Management darüber informiert und gleichzeitig betont, dass man 17 Dollar pro Anteil für ein großzügiges Angebot halte, das man nicht nachbessern werden.

Ob Oracle tatsächlich so schnell aufgibt, bleibt natürlich abzuwarten. Peoplesoft hatte sich seinerzeit auch lange gegen eine Übernahme gewehrt, bevor die Aktionäre nach anderthalbjähriger Übernahmeschlacht das Oracle-Angebot annahmen. (dd)

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