Universal findet neue Waffe gegen Piraterie

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Einfach ein neues Tonträgerformat einführen, teurer und mit mehr DRM.

Der grösste Musikkonzern, Universal Music, beweist dieser Tage wieder einmal, dass auch hier der linke Tentakel nicht weiss, was der rechte tut. Von all den andern Tentakeln ganz zu schweigen. Nach aufsehenerregenden Vorstössen in Richtung gerätepreisfinanzierter Muusikflatrate kommt ein neuer, nicht minder verwirrender Vorschlag: Um das ins Bodenlose abstürzende CD-Single-Format vor dem eigentlich berechtigten Ende zu bewahren, will Universal die überteuerten Digitalrillen durch ein fast doppelt so teures neues Format erstetzen: USB-Sticks. Diese werden natürlich mit einem DRM ausgestattet sein, das eine unbefangene Nutzung durch den legalen Käufer maximal erschwert. Zielgruppe seien 12- bis 24jährige. Andererseits dürfte sich das DRM, wie sonst auch, relativ leicht entfernen lassen, so dass einer Blüte der USB-Schulhofpiraterie nichts mehr entgegensteht. [fe]

USB-Core