Mit der Version 10.3 legt die von Novell angeführte OpenSuse-Community erneut ein erstklassiges Betriebssystem vor. Zwei der Highlights sind der 3D-Desktop Compiz und die Virtualisierungslösung VirtualBox.
Doppelt virtuell
OpenSuse 10.3
Virenforscher nutzen sie als sichere Umgebung, Admins unter Sparzwang lasten damit Server besser aus: Mit virtualisierten Rechnern laufen mehrere verschiedene Betriebssysteme auf einem PC. OpenSuse 10.3 bringt gleich zwei dieser Lösungen mit: Xen und VirtualBox. Im Test ließ sich in beiden problemlos ein Windows Vista installieren und ausführen.
Die Installation von VirtualBox selbst und den dazugehörigen Kernel-Modulen dagegen ist nicht ganz trivial. Das gilt übrigens auch für Xen und Compiz, die eigentlich zur Distribution gehören und sich per Mausklick installieren lassen sollten. Auch OpenSuse selbst ließ sich im Test nicht auf jedem Rechner reibungslos installieren, da das parallel installierte WIndows Vista nicht korrekt in den Bootmanager GRUB eingetragen wurde. Davon abgesehen ist die bewährte Suse-Installation jedoch einfacher geworden. So lassen sich jetzt schon bei der Installation Software-Repositorys einbinden.

Sicher virtualisiert: Windows Vista läuft in einem Fenster von VirtualBox unter OpenSuse 10.3.









