Totgeschwiegen: Intel Viiv

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Im Markt ist nicht viel zu sehen oder zu hören über die Multimedia-Marke Viiv, die doch das Wohnzimmer in breiter Front erobern sollte.

Selbst auf dem jüngsten Intel Developer Forum war von Viiv kaum die Rede, um nicht zu sagen “spurlos verschwunden”. Wahrscheinlich ist die Plattform der jüngste Eintrag auf der berüchtigten Intel-Verlustliste. Die ist lang und voller toller Einfälle, die seine wechselnden Schlipsträger im Laufe der Zeit so absonderten. Zum Beispiel der “Ottoman”-PC, auf dem sich Intel-Frontmann Craig Barrett vor Jahren lümmelte. Oder Intels Music Player.
Die Marktforscher von Digdia bringen es in ihrem jüngsten Report auf den Punkt: “Viiv war mehr ein Ärgernis für Intel als ein Umsatzbringer. Die Firmenrepräsentanten mussten sich mehr für Viiv rechtfertigen als dass sie Zeit fanden, es auch zu verkaufen.” Klare Abschiedsworte. (rm)

Inquirer UK