Klickbetrug im Web nimmt weiter zu

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Die Messzahlen von Click Forensics sprechen eine eindeutige Sprache: Die Portalbetreiber haben im dritten Quartal ihre Betrugsmasche ausgeweitet.

Der Klickbetrug sei auch bei den namhaftesten Adressen wie Google oder Yahoo gang und gäbe, betonten die Analysten. Durch die Bank würden die Web-Firmen im Schnitt eine Rate von 16,2 Prozent falscher Klicks ausweisen (3. Quartal). Vor exakt einem Jahr lag die Quote noch bei 13,8 Prozent. Bei den Werbeeinträgen von Suchmaschinen läge die Fehlerrate sogar noch höher: 28,1 Prozent sei gemessen worden, was Google AdSense und Yahoo Publisher Network einschloss. In 2006, Quartal 4, lag sie noch bei bescheidenen 19,2 Prozent. Wer sich selbst einen Eindruck verschaffen will, wirft einen Blick auf den Fraud-Index.
Außerhalb der USA wurden die “schlimmsten” Klickbetrugs-Quoten  in Frankreich (4,2 Prozent) China (4,1 Prozent) und Deutschland (3,7 Prozent) gemessen. Ergo: Das Problem ist in den USA um ein Vielfaches größer. Und gerade dort ist das große Hauen und Stechen rund um den Online-Werbemarkt im Gange. Unsere Prognose: Dieser Schwindel wird den Beteiligten noch gründlich um die Ohren fliegen. (rm)

AlleyInsider