eBay senkt heimlich die Gebühren

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In den USA versucht sich das Auktionshaus an einem internen Test: Die Einstellgebühren werden reduziert, um mal zu sehen, was passiert.

Wir berichteten bereits, dass Kundenzufriedenheit und gewisse Kennzahlen bei eBay rückläufig sind (siehe untenstehende Links). Nun hat offenbar tatsächlich jemand im eBay-Management aufgepasst und gemerkt, dass es vor allem abwärts geht, seit man kräftig an der Gebührenschraube gedreht hatte. “Wir haben noch niemals die Preise gesenkt. Es könnte sein, dass wir mit sinkenden Gebühren höhere Umsätze und mehr Betrieb erzeugen”, bestätigt CEO Meg Whitman eloquent das Gerücht. Damit sich die Boss-Herde also ganz sicher sein kann (böse Bemerkung runterschluck), muss man erst per Experiment den Beweis antreten, dass günstigere Preise tatsächlich mehr Kunden anlocken können. Wie sollte man auch sonst darauf kommen? Der Versuch läuft zwischen 18. Oktober und 5. November in USA und Kanada mit 33 Prozent niedrigeren Einstellkosten. Mal sehen, ob die kurze Zeitspanne einen Effekt zeitig – und ob die Erkenntnis es dann auch über den Großen Teich schafft. (rm)

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