Der Internetanbieter Hansenet ist in raues Fahrwasser geraten: Seit Kündigungen und Kundenbeschwerden in die Tausende gehen, hat das saubere Image der Hanseaten Schlagseite – die “Problemsammlung” ist lange.
Hansenet-Dampfer aufgelaufen
Die dunklen Seiten von Alice
Eine kapitale Klippe rammte der Hansenet-Dampfer diese Woche mit dem unglücklichen Abschalten von hunderten Hotspots. Die ehemaligen AOL-Kunden, die man eigentlich für 665 Millionen Euro teuer dem Mutterkonzern abgekauft hatte, fühlen sich langsam wie Kunden zweiter Klasse – und machen in einer Flut von Protestschreiben oder Kündigungen ihrem Ärger Luft, wie auch die Financial Times berichtete.
Die Vorgeschichte: Internetanbieter AOL Deutschland versorgte schon vor vier Jahren mit Partner Hotspot die ersten Cafés der Republik mit der Funktechnik W-LAN. Ein Coup der Moderne. Nun konnten 2,6 Millionen AOL-Kunden plötzlich mit ihrem Notebook unterwegs im Internet surfen und dabei entspannt ihren Latte Macchiato schlürfen.









