Ballmer jagt Übernahmekandidaten

Allgemein

Da der Vista-Flop kein organisches Wachstum bei Microsoft zulässt, will der Konzern dem Beispiel Oracles folgen und Firmen im Dutzend einkaufen.

Wer als Softwaremacher nicht zum MS-Imperium gehören möchte, sollte sich schleunigst wegducken. Steve Ballmer könnte Sie ins Visier nehmen, denn der Meister der leisen Töne kündigte soeben an, um die 100 Firmenübernahmen in den nächsten Jahren vollziehen zu wollen. “Wir werden in Technologien, Produkte und Marktanteile investieren und jedes Jahr 20 Firmen für 50 Millionen bis 1 Milliarde Dollar aufkaufen”, tönte Chef-Bulldozer Ballmer. Sicher dürfen sich also nur große Unternehmen fühlen. Zum Abschuss frei gibt der MS-Boss ausdrücklich auch Open-Source-Unternehmen. “Wir versuchen uns, gleichzeitig in drei oder vier völlig verschiedenen Bereichen zu etablieren.” Na dann, gute Jagd! (rm)

eWeek