Skype belastet eBay-Ergebnis

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Eigentlich hat das Auktionshaus im zurückliegenden Quartal gut abgeschnitten, doch die Abschreibungen auf den Skype-Kauf drücken das Ergebnis.

Einen Umsatz von 1,89 Milliarden Dollar verzeichnete eBay im dritten Quartal 2007 (PDF). Das sind 30 Prozent mehr als im Vorjahresquartal und ist vor allem dem guten Abschneiden aller Geschäftsbereiche zu verdanken. Mit Auktionen und Verkäufen verdiente man 1,32 Milliarden Dollar (plus 26 Prozent), mit dem Bezahldienst Paypal 470 Millionen (plus 35 Prozent) und mit Skype 98 Millionen Dollar (plus 96 Prozent).

Dennoch muss eBay einen operativen Verlust von 938 Millionen Dollar ausweisen, nachdem man im drittten Quartal 2006 noch 339 Millionen Dollar operativen Gewinn machte. Schuld daran ist vor allem die Wertberichtigung bei Skype, die man Anfang des Monats vornahm. Ohne diese lag der operative Gewinn bei 593 Millionen Dollar und der Nettogewinn bei 564 Millionen Dollar.

Insgesamt wurden bei eBay im dritten Quartal 556 Millionen Produkte eingestellt, mit denen die Verkäufer 14,4 Milliarden Dollar einnahmen. Das ist eine Steigerung von 5 Prozent bei der Zahl der Produkte und von 14 Prozent beim Handelsvolumen. Noch besser lief es für Paypal, mit dem ein um 35 Prozent größeres Zahlungsvolumen abgewickelt wurde als im Vorjahresquartal: 12,22 Milliarden Dollar waren es im zurückliegenden Dreimonatszeitraum. Skype steigerte die Zahl seiner Nutzer im Jahresvergleich um 81 Prozent auf 246 Millionen. (dd)

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