Facebook: Werbung ja, Börse nein

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Erst in Jahren sei mit einem Börsengang zu rechnen, heißt es beim Web 2.0-Flaggschiff Facebook. Geld soll in absehbarer Zeit eher ein neuartiges System zu Platzierung von Werbung bringen.

Auch wenn Facebook angeblich bei laufenden Verhandlungen zur Finanzierung des Angebots auf einen Wert im Milliarden-Dollar-Bereich geschätzt wird, steht ein Börsengang für die nächste Zeit nicht auf dem Programm. Anders als zu Zeiten des ersten Internet-Booms setzt Facebook-CEO und -Gründer Mark Zuckerberg lieber auf Einnahmen aus dem Bereich Werbung – hier arbeitet man an neuen Technologien, die die Site für Anzeigenkunden attraktiv machen sollen.

Bei seinem Auftritt auf dem Wb 2.0 Summit in San Francisco verkündete der in Jeans und Sandalen antretende Zuckerberg eine Philosophie des bescheidenen Wachstums, was die anwesenden Vertreter von Microsoft und Google, die beide Facebook schon finanzielle Avancen gemacht haben, nicht unbedingt mit Begeisterung gehört haben dürften. Er wolle nur so viel Geld ausgeben, wie er einnehme, und kein Geld beim Wachstum verbrennen, erklärte der Firmengründer, und ohnehin sei Facebook erst in 10 Jahren eine ausgereifte Plattform.

Nicht unbedingt das, was die Banken gerne vernehmen, aber irgendwie sympathisch – wenn es denn dabei bleibt .[dj]

SiliconValley.com