Der neue Hausarzt heißt Google

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Das wird auch unsere sparsame Gesundheitsministerin freuen: Dank Google sollen Patienten ihre Krankenakten künftig selbst führen können und sich gemeinsam mit ihrem Arzt auf dem Monitor ansehen, welches Zipperlein sie zwackt.

Auf dem Web 2.0 Summit hat Marissa Meyer, bei Google mit dem klangvollen Titel „Vice President of Search Products and User Experience“ beschäftigt, verkündet, dass der Dienst künftig das Speichern und Versenden von Krankenakten unterstützen wolle. Auslöser für diese Entscheidung sei die Tatsache gewesen, dass der Hurrikan Katrina etliche Dokumente zerstört habe, die nur in Papierform existiert hätten.

Ziel ist es, dass man auch beim Arztwechsel dem neuen Doktor zeigen kann, was man eigentlich hat und etwa keine neuen Röntgenbilder gefertigt werden müssen. Ein Datum für den Start des Dienstes wurde nicht genannt, aber man kann getrost davon ausgehen, dass ihm Hacker und Hypochonder gleichermaßen entgegenfiebern. [dj]

Computerworld