Oracle meldet: Assimilation geglückt

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Das Softwarehaus kauft in rasendem Tempo neue Firmen zu. Klappt da die Integration noch?

Einer der wichtigeren Zukäufe war für Oracle sicherlich im Sommer der Megadeal mit Hyperion für 3,1 Milliarden Dollar (wir berichteten hier und hier). Der Spezialist für Firmensoftware soll die Oracle-Abteilung “Enterprise PerformanceSystems” entscheidend verstärken. EPM Systeme erlauben dem Management einen realistischen Einblick in die finanziellen und logistischen Abläufe ihres Unternehmens.

Nun meldet Oracle, nach nur drei Monaten bei der Integration von Hyperion einen gewaltigen Schritt vorangekommen zu sein. So könne man den EPM-Kunden ab sofort erweiterte Funktionen bei Geschäftsplanung und Leistungskontrolle, Analyse von Abweichungen sowie Abgleich und Anpassung der Soll-/Ist-Planung anbieten.

Daneben wurde der gesamte Support auf die Standards von Oracle umgestrickt. Das betrifft Komponenten wie Webbrowser, Betriebssysteme und Prozessoren ebenso wie die Lizenzschlüssel. Alle Applikationen wurden für den Einsatz mit Oracle Database 11g und OracleServer 10g Release 3 zertifiziert, die Benutzeroberflächen nebst Dokumentation neu gestaltet. So sei der reibungslose Einsatz von Hyperion-Produkten sicherstellt.

Ermutigt durch die reibungslose Hyperion-Integration ist man bei Oracle auch zuversichtlich, den nochmals größeren Brocken BEA Systems übernehmen und anschließend integrieren zu können (BEA-Kaufwunsch). Doch noch ziert sich die Firma und will die 6,7-Milliarden-Offerte nicht akzeptieren (BEA-Ablehnung). (rm)

Bild: Oracle

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