Napster: Musik via Web auf jedes Endgerät

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Um mehr Abonnenten zu gewinnen, verabschiedet sich Napster von seiner Filesharing-Software und setzt auf Downloads via Web.

Gegen iTunes, das mit etwa 70 Prozent den amerikansichen Markt für Musik-Downloads dominiert, haben es alternative Plattformen schwer. Auch Napster mit seinem Abomodell hat Probleme, neue Nutzer zu gewinnen. Derzeit hat man nach eigenen Angaben rund 700 000 Abonnennten.

Deshalb steht nun ein Richtungswechsel an. Wie Reuters meldet, will man die Downloads künftig über eine neue, web-basierte Plattform anbieten. So vergrößert man die Zahl der potenziellen Kunden und senkt die Einstiegshürden, da eine Software-Installation wie bisher nicht mehr notwendig ist.

“Mit der neuen Plattform kann Napster leicht in Unterhaltungselektronikgeräte und Websites, etwa Social-Networking-Portale, integriert werden”, erklärte Christopher Allen, Chief Operating Officer bei Napster, der Nachrichtenagentur. Zudem geht er davon aus, dass die Musikindustrie in Zukunft verstärkt auf kopierschutzfreie Musik setzen werde. Das würde Napster zu Gute kommen, denn die über das Web heruntergeladenen Songs ließen sich dann auf beliebigen Playern abspielen. (dd)

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