DOSSIERS

Onlineverkauf: Schutz von Kundendaten mangelhaft
Wenn Werbung zu persönlich wird

von Barbara Feldmann 0

Nur zähe Verbesserungen beim Datenschutz

Onlineverkauf: Schutz von Kundendaten mangelhaft

Im Großen und Ganzen hat der Schutz von Kundendaten und personenbezogenen Informationen in den vergangen Jahren insbesondere in Deutschland und Europa deutlich an Boden gewonnen.

Selbst der Internet-Gigant Google – dem von der britischen Datenschutzorganisation Privacy International in ihrem aktuellen Datenschutz-Report “ein fest verwurzeltes, feindseliges Verhältnis zum Datenschutz” attestiert wurde – lenkte aufgrund des öffentlichen Drucks in Sachen Datenspeicherung ein. Damit ist Google zwar immer noch kein Vorbild im Umgang mit personenbezogenen Daten, die wachsende Angst um das Saubermann-Image lässt jedoch auf Besserung hoffen.

Trotz dieser Entwicklung besteht nach wie vor ein großer Bedarf an Aufklärungsarbeit. Und für den sollten nicht nur Datenschutzrechtler und Verbraucherschützer verantwortlich zeichnen: Gerade die großen deutschen Internet-Handelshäuser sollten mit gutem Beispiel vorangehen. Nur so lässt sich auf lange Sicht ein vertrauensvoller Umgang mit persönlichen Daten sicherstellen. Denn bei aller Wirksamkeit personalisierter Marketing-Maßnahmen – ein partnerschaftliches Vertrauensverhältnis zwischen Händler und Käufer ist wohl die beste Werbung, die sich ein Unternehmen wünschen kann.

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