Farbdruck zum Schwarzweißpreis?
Die Farbe des Geldes ist manchmal verwischt

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Die Unternehmen werden die neue Tintendruck-Technik von Xerox mit offenen Armen aufnehmen: Farbdrucker mit laufenden Kosten so gering wie bei Schwarzweißgeräten. Doch nicht für alle Fälle stimmt die Rechnung.

Nur sinnvoll bei Unmengen von Farbdruck

Farbdruck zum Schwarzweißpreis?

Druckkosten sind immer ein Posten auf der Ausgabenseite, die die Unternehmen unter Kontrolle bekommen wollen. Deshalb sollten die von Xerox angekündigten neuen Farbdrucker, die angeblich nicht mehr kosten sollen wie Mono-Laserdrucker, für alle Unternehmen ein wahrer Segen sein.


So bewirbt Xerox seine Farbdrucker Phaser 8860 und Phaser 8860MFP: “Farbdruck zu Schwarz&Weiß-Kosten”. Doch nicht immer kommt man billiger davon.

Leider ist das Leben selten so unkompliziert. Es müssen eben auch andere Faktoren berücksichtigt werden, zum Bespiel der Anschaffungspreis der Ausrüstung. In diesem Fall stehen die höheren Kosten der Drucker-Hardware den Kosteneinsparungen entgegen, wenn man nicht monatlich Unmengen von farbigen Druckseiten erstellt.


Laser fressen weniger Strom

Farbdruck zum Schwarzweißpreis?

Kürzliche Untersuchungen der Analystenfirma Gartner haben ebenfalls ergeben, dass kompakte Tintenstrahldrucker mehr Energie pro gedruckter Seite verbrauchen als die Lasertechnologie benötigt. Das stellt für IT-Chefs, die unter dem Druck stehen, sowohl den Energieverbrauch als auch die Kosten zu senken, nicht gerade eine Ideallösung dar.

Xerox sollte durchaus Lob gezollt werden für den Schritt in die richtige Richtung. Dennoch scheint es, dass die Drucktechnologie noch einen weiten Weg vor sich hat, bis es bezüglich aller anfallenden Kosten keine Unterschiede zwischen Schwarz-Weiß-Druck und Farbdruck mehr gibt.

Wenn auch die Anbieter jeden dazu verleiten wollen, doch mehr in Farbe zu drucken, müssen die IT-Chefs mit Adleraugen zuerst die Gesamtkosten unter die Lupe nehmen.

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