Steve Ballmer erhält Vista-Standpauke

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Eine erboste Mutter einer 13-jährigen windows-nutzenden Tochter liess ihren Zorn an Ballmer aus. Auf der Gartner Inc. Symposium ITxpo Conference.

Wenn Analysten gleichzeitig richtige Menschen sind, geraten selbst Software-Konzern-CEOs ausser Atem. Das musste Steve Ballmer, oberster Vista-Evangelist und Linux-Patentbruch-Erfinder auf der Gartner Inc. Symposium ITxpo Conference in Orlando, Florida erleben. Als ihn zwei Analysten zum Thema Vista befragten und die bekannten Heilsversprechen zu hören bekamen, platzte einer der beiden Experten der Kragen. Sie selbst, so Yvonne Genovese, sei ein Vista Early Adopter. Ihre 13-jährige Tochter hatte das neue Windows bei Freunden gesehen und wollte ebenfalls die vielen hübschen Kleinigkeiten auf dem Desktop. Allerdings flog das System nach zwei Tagen wieder von der Platte und wich dem bewährten XP. “Es ist sicher, es funktioniert, sämtliche Hardware läuft damit”, erklärte Frau Genovese. Und dass sie wisse, dass viele andere Windows-Nutzer dasselbe erlebt haben.

Steve Ballmer beeilte sich, entgegenzusetzen, dass Vista einen hohen Gegenwert böte, und das sicherste Windows sei, dass von Menschenhand geschaffen werden könne. Allerdings müsse der Nutzer vor dem Wechsel von XP auf Vista sicherstellen, dass auch alle Voraussetzungen wie Hardwaretreiber etc. gegeben seien. Auch verlange Vista mehr Platz bei der Installation, was für manche Nutzer ein Problem darstelle. Von soviel Engagement in ihrem Zorn besänftigt, gab ihm Frau Genovese noch eine Chance: “Ok, sie können vorbeikommen und es bei und installieren”.

Wir hoffen, dass Steve Ballmer das Angebot zur Ehrenrettung wahrnimmt und der Vorgang wie auch das Ergebnis ausführlich dokumentiert werden. [fe]

Computerworld