G92 und RV670 sind GPGPU-Monster

Allgemein

Der aktuellen Nachrichtenlage aus Fernost zufolge sind RV670 und G92 vom Konzept her weitgehend identisch mit ihren Vorgängern R600 und G80 – sieht man mal von einer wesentlichen Änderung ab.

Es betrifft nicht die 3D-Leistung, daher muss hier nicht über mehr 3Dmark-Punkte geplaudert werden. Die Veränderung betrifft das Konzept von der GPGPU (General Purpose Computation on Graphics Processing Unit). Die nicht ganz neue Idee scheint endlich realisiert zu werden.

Wir wir erfahren haben, werden G92 und RV670 mit dual-precision units glänzen (G92 mit 128, 112 oder 92, RV670 mit 320 Units). Das ist die entscheidende Voraussetzung, um sich auf Ergebnisse verlassen zu können, die mit der GPU berechnet wurden. Unklar ist freilich noch, welches Binary Floating-point-Format diese Units unterstützen. Die Zeit wird zeigen, inwieweit das Format IEEE 754 unterstützt wird.

Auf die Tesla- und Firestream-Karten, die auf diesen GPUs basieren, darf mit Spannung gewartet werden. Mit per Karte verfügbaren 350 – 450 GFLOPS kann kaum ein Zweifel bestehen, dass RV670 und G92 den Geist von GPGPU ins Leben rufen können. ATI scheint dabei einen kleinen Vorteil zu haben durch die Mulit-GPU-Fähigkeiten mit den Setups von zwei, drei oder vier GPUs via Crossfire X.

(von Theo Valich/bk)

Inquirer UK