Linux-Office KOffice bald auch für Windows und Mac

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Die OpenSource-Entwickler des KDE-Teams stellen in Aussicht, das schnelle Office-Tool als Alternative zu Microsoft Office und dem mittlerweile aufgeblähten Open Office auch für auf Windows und Mac OS X bereitzustellen.

Ab 2008 soll es die Version 2 von KOffice geben – auch in einer Version für Windows und Mac OS X, stellt das Entwickler-Team des erfolgreichen Linux-GUIs KDE in Aussicht. Die Version 2 soll auf andere Betriebssysteme “expandieren”, erklärte gestern Sebastian Kugler, Sprecher des KDE-Projekts, gegenüber der amerikanischen Computerworld.

Noch in der ersten Hälfte des kommenden Jahres soll KOffice 2.0 sowohl für Linux als auch Mac OS X und Windows fertig sein. Das sei so schnell machbar, weil die KDE-Anwendungen von Anfang an mit den plattformunabhängigen “Qt4”-APIs entwickelt worden seien.

Vor allem für Unternehmen mache das System Sinn, weil sie nicht mehr für jede Plattform ein eigenes Office erwerben müssten, erklärte Kugler. Diese Begründung nehmen zwar gerne auch die StarOffice- und OpenOffice-Entwickler in den Mund, doch KOffice ist schlanker und benötigt weniger Ressourcen auf dem PC – für viele ständig von nötigen Hardware-Investitionen geplagte Unternehmer also eine Alternative.

KOffice bietet im Grunde alles, was auch OpenOffice und Microsoft Office kann: Textverarbeitung, Präsentation, Tabellenkalkulation, Mail-Dienste und mehr. Das genutzte Format ist das OpenDocument Format (ODF), das auch die beiden Konkurrenten beherrschen.Ob eine Integration des neuen Microsoft-OpenXML geplant ist, gaben die KDE-Entwickler jedoch noch nicht bekannt. (mk)

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